Segelfreizeit 2026: Eine Woche voller Abenteuer auf dem IJsselmeer
Eine Woche voller Abenteuer, Teamgeist und unvergesslicher Momente liegt hinter 38 Jugendlichen sowie acht Betreuerinnen und Betreuern, die an der diesjährigen Segelfreizeit der Jugendpflegen Betzdorf-Gebhardshain und Kirchen auf dem IJsselmeer und Markermeer teilnahmen. Für sieben Tage wurden die beiden traditionellen Plattbodenschiffe Avondrood und Nil Desperandum zum schwimmenden Zuhause der Gruppe. Nach einer ausführlichen Einweisung durch Skipper und Matrosen übernahmen die Jugendlichen schnell selbst Aufgaben an Bord. Sie setzten Segel, halfen beim Manövrieren der Schiffe und bereiteten gemeinsam die Mahlzeiten in der Kombüse zu.
Ausgangspunkt der Reise war Stavoren. Von dort führte die Route über Makkum, Lemmer, Lelystad, Hoorn, Enkhuizen und Medemblik. Da sich in Makkum viele Schiffe auf den Weg ins Wattenmeer machten, entschied sich die Gruppe kurzfristig für eine südliche Route über das Markermeer. Ein besonderer Moment war das Auslaufen ausschließlich unter Segel – begleitet von der bekannten AIDA-Hymne „Sail Away“. Während der Überfahrten blieb genügend Zeit zum Entspannen, Spielen und Genießen der besonderen Atmosphäre auf dem Wasser.
Zu den Höhepunkten zählten der Aufenthalt in Lemmer mit Schwimmen und Kajakfahren sowie eine Nacht vor Anker an den künstlich angelegten Inseln im Markermeer. Die beiden Schiffe wurden miteinander vertäut und die Nacht auf offener See verbracht – für viele ein unvergessliches Erlebnis. Für reichlich Action sorgte anschließend das Baden auf dem offenen Wasser. Die Jugendlichen schwangen sich an einer Leine vom Baum ins Wasser oder sprangen direkt vom Schiff. Besonders Mutige wagten sogar den Sprung vom Klüvernetz aus 4 m Höhe.
In Hoorn machte die Gruppe direkt am historischen Hoofdtoren fest. Neben einem Stadtbummel blieb Zeit für kleine Einkaufstouren. Anschließend führte die Reise nach Enkhuizen, wo der Besuch des Zuiderzeemuseums ebenso auf dem Programm stand wie ein Sprung ins Wasser direkt vom Liegeplatz aus.
Den letzten Abend verbrachte die Gruppe in Medemblik beim gemeinsamen Grillen, bevor es am nächsten Morgen bei kräftigem Wind zurück nach Stavoren ging. Nach dem Aufräumen und Packen brachte der Bus die Teilnehmenden wieder nach Betzdorf-Gebhardshain und Kirchen.
Nachdem die Segelfreizeit bereits in den vergangenen Jahren auf große Begeisterung gestoßen war, waren die Jugendpflegen Betzdorf-Gebhardshain und Kirchen in diesem Jahr erstmals mit zwei Schiffen unterwegs. Dadurch konnten noch mehr Jugendliche an diesem besonderen Ferienangebot teilnehmen und unvergessliche Erfahrungen auf dem Wasser sammeln.
Text und Fotos: Jugendpflegen Betzdorf-Gebhardshain und Kirchen
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